Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

In der Schweiz wird es wärmer

Sieht in der Schweiz der Winter bald so aus?

(Keystone Archive)

In der Schweiz droht die Klimaerwärmung verschiedene Wirtschaftsbereiche zu beeinflussen. Als besonders betroffen gelten der Wintertourismus und die Wasserkraftwerke.

Die Klimaerwärmung ist heute nicht mehr zu bestreiten. Sie dürfte sich in den kommenden hundert Jahren weiter fortsetzen und könnte schliesslich bis zu sechs Grad betragen. Dies steht im dritten Bericht der internationalen Fachgruppe über Klimaänderungen (IPCC).

Schweiz sehr betroffen

In der Schweiz wird aufgrund vorhandener Daten mit einer möglicherweise noch ausgeprägteren Klimaveränderung gerechnet: die Temperaturen im landesweiten Durchschnitt sind allein von 1961 bis 1990 um ein Grad gestiegen. Im weltweiten Mittel wurde seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts nur ein Temperaturanstieg von 0,6 Grad gemessen.

Die durchschnittliche Zunahme der Niederschläge lag weltweit bei fünf bis zehn Prozent, in der Schweiz hingegen bei zwölf Prozent. Die Rückbildung der Gletscher und die Häufung von starken Niederschlägen dürfte sich deshalb weiter beschleunigen, wie das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) schreibt.

Folgen sind schon heute unübersehbar

Die Auswirkungen der Klimaveränderungen sind bereits heute spürbar. Skiorte unterhalb von 1'200 bis 1'800 Metern werden aufgrund langfristig ungenügender Schneefälle mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Daneben sei wegen eines veränderten Wasserhaushalts auch mit Anpassungen bei Wasserkraftwerken und Wasser-Versorgungssystemen sowie in der Land- und Forstwirtschaft zu rechnen.

Grundsätzlich hänge das Ausmass der Klimaveränderungen von der Höhe der Treibhausgas-Emissionen ab. Massnahmen im Energiebereich komme deshalb eine entscheidende Rolle zu.

Umweltschutz kann gewinnbringend sein

Gemäss makroökonomischen Kosten-Nutzen-Modellen würde sich das Wirtschaftswachstum durch derartige Eingriffe nur geringfügig verringern: Wenn nämlich die Schäden ausbleiben, wachsen die Gewinne. Laut BUWAL wäre dann gar mit Vorteilen zu rechnen.

In der Schweiz steckt das am 1. Mai 2000 in Kraft getretene CO2-Gesetz den Rahmen der Klimapolitik ab. Dieses sieht vor, den Ausstoss von Kohlendioxid bis 2010 um zehn Prozent zu reduzieren, im Vergleich zum Jahr 1990.

swissinfo und Agenturen


Links

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

×