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In Spiez werden künftig gefährliche Krankheitserreger untersucht

(Keystone-SDA) Bern – Der erste schweizerische Laborkomplex der höchsten biologischen Sicherheitsstufe ist in Spiez BE fertiggestellt worden. In dem Forschungsgebäude werden ab nächstem Jahr gefährliche Krankheitserreger und potenzielle biologische Kampfstoffe untersucht.
Dank des fast 29 Millionen Franken teuren Laborkomplexes sei es künftig möglich, Stoffe der höchsten Risikogruppe “rasch, zuverlässig und national unabhängig” zu diagnostizieren, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) mit.
Zur sogenannten Risikogruppe 4 gehören biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und sich rasch verbreiten. Das Labor in Spiez erfüllt alle nationalen und internationalen Sicherheitsvorgaben. Die Massnahmen erfordern viel Platz: Die technische Infrastruktur des Areals ist dreimal so gross wie das eigentliche Laborgebäude.
Offiziell eingeweiht wird das Labor Spiez am 25. Juni. Anschliessend ist die Anlage während zwei Tagen für die Bevölkerung geöffnet. Nach einer mehrmonatigen Testphase nutzt das BABS ab 2011 das Labor für militärische wie auch für zivile Forschung.

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