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BHUBANESWAR (awp international) - Den Stahlherstellern droht der nächste Rohstoff-Schock: In Indien werden die Forderungen nach einem Exportverbot für Eisenerz immer lauter. Der Bundesstaat Orissa, in dem die grössten Fördergebiete des Landes liegen, werde der Regierung in Neu Delhi möglicherweise einen solchen Schritt vorschlagen, sagte der zuständige Stahl- und Bergbauminister am Dienstag in einem lokalen Fernsehsender. Indien ist nach Australien und Brasilien der weltweit drittgrösste Eisenerzproduzent. Rund die Hälfte der Jahresproduktion von 200 Millionen Tonnen gehen in den Export - vor allem nach China. Ein Ausfuhrstopp könnte die Weltmarktpreise weiter steigen lassen, befürchten Händler.
Mit dem Schritt könnte die indische Politik der heimischen Stahlindustrie unter die Arme greifen und ihr eine billigere Versorgung mit Rohstoffen ermöglichen. Die Stahlhersteller in Indien plädieren seit langem für ein Ausfuhrverbot. Im Bundesstaat Karnataka sind seit einem halben Jahr Exporte aus zehn Häfen verboten worden. Es darf auch kein Erz über andere Regionen ausgeführt werden.
Der weltgrösste Stahlkonzern ArcelorMittal und dessen südkoreanischer Konkurrenten Posco planen neue Stahlwerke in Indien. Die Investitionen verzögern sich aber seit langem, weil es immer wieder bürokratische Hürden gibt./RX/enl/he

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