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Inficon hat Gewinn verdreifacht

Die im November von Unaxis abgespaltene Inficon hat im vergangenen Jahr vom Boom der Chip-Industrie profitiert und den Gewinn um 211 Prozent gesteigert. Für 2001 rechnet das Unternehmen nur mit einem moderaten Wachstum.

Die am 9. November von Unaxis, der ehemaligen Oerlikon-Bührle, an die Börse gebrachte Inficon ist gut in die Selbständigkeit gestartet: Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in den USA am Mittwoch (07.03.) bekannt gab, hat es im vierten Quartal 2000 den Umsatz um 33 Prozent auf 45,1 Mio. Dollar erhöht. Der Nettogewinn wurde mit einem Plus von 116 Prozent auf 5,3 Mio. Dollar mehr als verdoppelt.

Boom der Chip-Industrie

Für das ganze Geschäftsjahr 2000 verzeichnete Inficon, die Vakuum-Messinstrumente für die Überwachung und Steuerung von Fertigungs-Prozessen herstellt, ein Umsatzwachstum von 31 Prozent auf 170 Mio. Dollar. "Die Zunahme spiegelt die gute Konjunktur der Halbleiterindustrie und der übrigen Abnehmermärkte", erklärte Firmenchef James Brissenden an einer Medienkonferenz.

Die Gewinnsteigerung um 211 Prozent auf 22,9 Mio. Dollar führte Brissenden auf operative Verbesserungen und eine Ausrichtung auf Produkte mit höheren Margen zurück.

Flaute zeichnet sich ab

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit weltweit rund 700 Beschäftigten (244 davon im liechtensteinischen Balzers) nur noch mit einem moderaten Wachstum von Umsatz und Gewinn. "Gegen den derzeitigen, vor allem in den USA spürbaren Abschwung der Halbleiterindustrie sind wir nicht gänzlich immun", sagte der Firmenchef.

Trotzdem geht er für 2001 von einer Entwicklung über dem Marktdurchschnitt aus, da Inficon geografisch genügend breit abgestützt sei. Zudem mache das Unternehmen 67 Prozent des Geschäfts mit Kunden aus dem stabileren Industriebereich. Konkret erwartet Finanzchef Peter Maier ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und einen Jahresgewinn zwischen 19,6 Mio. bis 23,4 Mio. Dollar.

swissinfo und Agenturen

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