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ING muss sich auf Druck der EU aufspalten und deutlich schrumpfen

Dieser Inhalt wurde am 26. Oktober 2009 - 07:40 publiziert

AMSTERDAM (awp international) - Der niederländische Finanzkonzern ING muss sich auf Druck der Europäischen Kommission aufspalten. Alle Versicherungs- und Kapitalanlagegeschäfte müssen vom Konzern bis Ende 2013 logeschlagen werden, teilte das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Montag in Amsterdam mit. Übrig bleibe dann das Bankgeschäft. Hier müsse sich der Konzern vom Direktbankgeschäft in den USA und anderen kleineren Sparten trennen, um von der Europäischen Union die Genehmigung für die bereits erhaltene Staatshilfe zu erhalten. Die Versicherungs- und Kapitalanlagesparten sollen durch Verkäufe oder Börsengänge aus dem Konzern gelöst werden.
Mit diesen Schritten soll das Risiko halbiert und das Geschäft des Konzerns insgesamt deutlich reduziert werden. Mit der Aufspaltung der ING auch der letzte europäische Allfinanzkonzern mit einem ungefähr gleichgrossen Bank- und Versicherungsgeschäft am Ende. Der ING-Konkurrent und Europas grösster Versicherer Allianz hatte die Träume eines Konzerns mit ausgewogenem Bank- und Versicherungsgeschäft bereits 2008 endgültig begraben und sich von der Anfang des Jahrtausend gekauften und zum Milliardengrab gewordenen Dresdner Bank getrennt./zb/tw

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