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Inmitten einer stillen Revolution

Die Herausforderungen der zunehmenden Alterung sind besonders in Entwicklungs-Ländern akut.

(Keystone)

Am Montag begann in Madrid die UNO-Konferenz zur Alterung der Weltbevölkerung. Die Schweiz will sich für die Anliegen der Entwicklungs-Länder einsetzen.

Wenn der derzeitige Trend in der Entwicklung der Altersstruktur der Weltbevölkerung anhält, wird es Mitte des 21. Jahrhunderts erstmals in der Geschichte der Menschheit mehr alte als junge Menschen geben.

"Wir befinden uns mitten in einer stillen Revolution, die weit über Bevölkerungs-Statistiken hinausgeht und weitreichende ökonomische, soziale, kulturelle, psychologische und geistige Auswirkungen mit sich bringt", sagte UNO-Generalsekretär Kofi Annan im Vorfeld der vom 8. bis 12. April in Madrid stattfindenden UNO-Konferenz zum Thema Alterung.

Entwicklungsländer besonders betroffen

Besonders betroffen von den Problemen, welche die Alterung mit sich bringt, sind die Entwicklungsländer, wo bereits heute die Mehrheit der alten Menschen lebt. Die institutionellen Rahmenbedingungen und Kapazitäten vieler Regierungen reichen nicht aus, um die immer älter werdende Bevölkerung zu versorgen sowie Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter sicherzustellen.

Die Schweizer Delegation unter der Führung von Innenministerin Ruth Dreifuss will sich in Madrid deshalb vor allem für diese Länder einsetzen. In Drittweltländern - und auch in Osteuropa - sei die Gefahr am grössten, dass ältere Menschen zu den am meisten benachteiligten Gesellschafts-Schichten zählten, erklärte die Delegation vor ihrer Abreise nach Spanien.

Auch die Reichen betroffen

Aber auch die Industrie-Nationen werden von der zunehmenden Alterung hart getroffen. Nach Ansicht von Experten stehen dort nämlich wenig populäre Neuerungen bevor: etwa die deutliche Anhebung des Rentenalters oder Reformen hin zu rein privat finanzierten Renten.

Zweite Konferenz

Die Konferenz in Madrid ist die zweite zum Thema der Alterung. Die erste fand vor 20 Jahren in Wien statt.

In Madrid nehmen Vertreter aus 160 Ländern und von zahlreichen internationalen Organisationen teil.

Felix Münger und Agenturen


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