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Inseldasein kann nichts sein

Rolf E. Breuer, Chef der Deutschen Bank, begreift nicht, weshalb sich die Schweiz abschottet.

(Keystone)

Der Konzernchef der Deutschen Bank, Rolf E. Breuer, hält nicht viel vom Fernbleiben der Schweiz vom europäischen Währungsraum: "Irgendwann ist die Schweiz sozusagen umzingelt".

Er zweifle daran, dass ein Land gerne eine Inseldasein führe. "Denn man wird ohnehin betroffen von dem, was beim Nachbarn passiert. Wäre man Mitglied, hätte man wenigstens die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen", sagte Breuer in einem Interview mit der "SonntagsZeitung".

Einführung der Quellensteuer würde genügen

Zur Frage des Bankgeheimnisses bei Steuerhinterziehung meinte Breuer, dass der Schweiz angesichts des Drucks von der EU eigentlich nur zwei Möglichkeiten bleiben: Entweder führt die Schweiz eine Quellensteuer ein oder sie sorgt für Meldepflichten.

Breuer glaubt, dass die Schweiz der EU mit einer Quellensteuer genügend weit entgegen kommen könne. Er finde aber auch, dass die Schweiz gut beraten wäre, wenn sie sich nicht als Zufluchtsort für Leute profiliere, die es mit den Steuern nicht zu genau nehmen.

Der Erfolg des Finanzplatzes Schweiz beruhe nämlich auf anderen Dingen, nämlich auf der hohen Professionalität der Schweizer Bankwirtschaft. Genau aus diesem Grund habe die Deutsche Bank das Zentrum ihres Private Banking in die Schweiz verlegt.

swissinfo und Agenturen

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