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Internationales Musikfestival Montreux- Vevey: Neuer Name, bewährtes Konzept

Mit Beethovens 5. Symphonie, der "Schicksals- Symphonie", gespielt vom Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding, wird am Freitag (18.08.) das 55. Internationale Musikfestival Montreux-Vevey eröffnet.

Dieser Inhalt wurde am 17. August 2000 - 16:39 publiziert

Das Festival, das sich neu und modern "Montreux Voice & Music Festival" nennt, bleibt seiner Tradition treu und konzentriert sich auch diesmal auf alte Musik, gespielt auf den Instrumenten der Zeit, und auf die menschliche Stimme.

Das Programmangebot ist heuer weniger umfangreich als in den Vorjahren. Stars unter den Dirigenten oder Solisten sucht man diesmal vergeblich. Der im vierten Jahr amtierende Festivaldirektor Christian Chorier setzt ganz auf junge und neue Namen, besonders bei den Stimmen, die in fast jedem Programm zum Einsatz kommen.

Insgesamt sieht das Festival 15 Konzertabende vor: drei symphonische Konzerte, vier Opern und Oratorien, sowie acht Kammermusikabende oder Solistenrezitals. Zudem werden im Casino Montreux erstmals neun kammermusikalische Gratiskonzerte angeboten.

Höhepunkte sind die traditionell konzertant gegebenen Barockopern mit Händels "Alcina" mit "The Academy of Ancient Music", Glucks "Orfeo ed Euridice" sowie die selten zu hörende Serenata dramatica "Il sogno di Scipione", ein Frühwerk von Mozart, beide gespielt vom Freiburger Barockorchester, das auch Haydns "Schöpfung" begleitet.

Das Festival dauert bis 10. September. Die Konzerte und Opern finden im Auditorium Stravinski, die Kammermusik und Rezitals meist im Schloss Chillon statt.

swissinfo und Agenturen

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