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Internet-Kriminalität: Bundesamt für Polizei wird wieder aktiv

Bei der 1999 geschlossenen Fachstelle "Internet Monitoring" (Bild) konnten kriminelle Web-Inhalte per E-mail gemeldet werden.

(Keystone)

In der Schweiz soll die Internet-Kriminalität wieder aktiv auf Bundesebene bekämpft werden. Das Bundesamt für Polizei will ihr Internet-Monitoring wieder aufnehmen. Im Visier hat das BAP das Organisierte Verbrechen und Kinderpornographie.

Die Internet-Beobachtungsstelle soll noch in diesem Jahr realisiert werden, wie Jürg Pulver vom Bundesamt für Polizei (BAP) einen Bericht der "SonntagsZeitung" bestätigte. Welche Bereiche der Internet-Kriminalität in den Zuständigkeits-Bereich dieser Stelle fallen, wird laut Pulver gegenwärtig noch evaluiert. Klar sei aber, dass das Internet insbesondere auf die Bereiche Kinderpornographie und Organisierte Kriminalität hin überwacht werden muss. Die Zahl der Stellen und das genaue Budget müssen noch festgelegt werden.

Das BAP hatte einen mit zwei 50-Prozent-Stellen dotierten Pilotversuch für die Internet-Überwachung Ende 1999 aus Personalmangel vorübergehend eingestellt. Dieser Versuch habe damals klar gezeigt, dass ein Bedürfnis vorhanden sei. Man habe damals aber gesehen, dass diese Arbeit mit einem höheren Personalaufwand durchgeführt werden müsse, weil sie mit zwei 50-Prozent-Stellen nicht bewältigt werden könne. Die Arbeiten für die Schaffung der neuen Internet-Monitoring-Stelle des Bundes laufen laut Pulver in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen.

Swissinfo und Agenturen


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