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(durchgehend ergänzt)
Zürich (awp) - Die Immobilien Gesellschaft Intershop hat im vergangenen Geschäftsjahr 2009 weniger verdient. Der Reingewinn sank um 14% auf 50,6 Mio CHF, das Betriebsergebnis um 10% auf 82,9 Mio CHF. Der Nettoliegenschaftsertrag hingegen konnte um 7% auf 74,2 Mio CHF gesteigert werden. Den Aktionären soll eine unveränderte Dividende in der Höhe von 20 CHF ausgeschüttet worden.
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Intershop die Erwartungen der ZKB übertroffen. Diese hat im Vorfeld einen Nettoliegenschaftsertrag von 71,8 Mio, einen EBIT vor Neubewertungen von 68,1 Mio und einen Reingewinn von 41,2 Mio CHF geschätzt.
Aus dem Verkauf von Immobilien resultierte im 2009 ein Erfolg von 7,6 (VJ: 26,2) Mio CHF, wie die Immobiliengesellschaft am Donnerstag mitteilte. Die Liegenschaft "Shopping Seen" in Winterthur sowie Liegenschaften in Chiasso, Yverdon und Wohlen erzielten dabei einen Gewinn von 7,4 Mio CHF. Ein Promotionsgewinn von 0,2 Mio CHF wurde aus dem Verkauf der letzten Eigentumswohnung des Projekts "edeneins" realisiert.
Käufe und Investitionen bei bestehenden Liegenschaften werden im Berichtsjahr mit 64,9 Mio CHF ausgewiesen. Insgesamt wurden Immobilien für 41 Mio CHF akquiriert, darunter ist eine Liegenschaft in Dielsdorf mit einem Leerstand von rund einem Drittel. Dazu wurde im Rahmen einer "Sale-and-Rentback-Transaktion" eine Gewerbeareal in Dietlikon mit einem laufenden Mietvertrag über 20 Jahre übernommen, so die Meldung.
Per Ende 2009 umfasste das Portfolio inklusive der Entwicklungsliegenschaften und Landparzellen 71 Objekte. Der Marktwert der Liegenschaften erhöhte sich nach Abzug der Investitionen um rund 5 Mio CHF auf 1'202 Mio CHF. Die Entwicklungsliegenschaften werden mit einem Marktwert von 47,7 Mio CHF ausgewiesen.
Die Leerstandquote reduzierte sich per Stichtag um 0,4 Prozentpunkte auf 10,8%. Per Stichtag lag die Bilanzsumme bei 1'244 Mio CHF nach 1'231 Mio CHF per Ende 2008. Die Eigenkapitalquote betrug 41,8%.
Im Geschäftsjahr 2010 geht Intershop weiterhin von einem herausfordernden Umfeld aus. Das Unternehmen erwartet im 2010 leicht rückläufige Mieterträge, welche durch die Verkäufe im Jahr 2009 bedingt seien. Ein weiterer Abbau der Leerstandsquote sei nicht zu erwarten, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Diese könnte sogar wieder leicht ansteigen, wenn grössere Mieter ausfallen. Aus dem Verkauf des Projekts "edendrei" erwartet Intershop einen Gewinn von 15 Mio CHF.
Innert Wochenfrist ist es bei Intershop zu verschiednen Rücktritten aus dem Verwaltungsrat gekommen. Am letzten Freitag wurde bekannt, dass VR-Präsident Felix Fischer an der Generalversammlung nicht mehr für das Amt kandidieren will. Die bisherigen Verwaltungsrats-Mitglieder Roger Beier, Rolf Leuenberger, Hans-Peter Ruesch und Eveline Saupper würden sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen, hiess es damals.
Am Montag gab Intershop hingegen bekannt, dass auch die bisherigen Verwaltungsrats- Mitglieder Eveline Saupper und Roger Beier zurücktreten wollen. Weitere Angaben zu den offensichtlichen Unstimmigkeiten im Gremium wurden nicht kommuniziert.
Rolf Leuenberger und Hans-Peter Ruesch stehen für eine Wiederwahl zur Verfügung. Zur Zuwahl vorgeschlagen wird ausserdem Dieter Marmet, Managing Partner von Wüest & Partner.
an/uh

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