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NÜRNBERG (awp international) - Die aktuell gute Stimmung der deutschen Verbraucher ist laut GfK vor allem auf die sehr gute Konjunkturlage zurückzuführen. "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind derzeit ausgesprochen gut und stimmen die Verbraucher positiv", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag. Bürkl nannte vor allem den robusten deutschen Arbeitsmarkt als Hauptgrund für die gute Stimmung. "Vorhandene Risiken wie die Schuldenkrise in Griechenland werden zurzeit von den vielen positiven Faktoren überlagert." Insgesamt dürfte der private Konsum in diesem Jahr um 1,5 Prozent wachsen und damit neben Export und Investitionen eine wichtige Stütze der Konjunktur sein.
   Dass die Verbraucherstimmung trotz der sehr guten Konjunkturlage immer noch etwas schlechter als vor der Finanzkrise ist, führt der Experte insbesondere auf die vergleichsweise hohe Teuerung zurück. "Im Grunde waren die Rahmenbedingungen vor der Finanzkrise ähnlich wie jetzt. Allerdings lag die Inflationsrate unter zwei Prozent und damit niedriger als heute." Neben der Arbeitsmarktentwicklung sei Inflation eines der entscheidenden Themen für die Konsumstimmung. Zuletzt habe sich die Lage an der Preisfront leicht entspannt, was die Konsumstimmung gestützt habe.
   Für das laufende Jahr geht die GfK nicht davon aus, dass sich die Teuerung spürbar verschärfen wird. "Die Ankündigung der Internationalen Energieagentur, einen Teil ihrer Ölreserven freizugeben, hat die Ölpreise schon deutlich verringert. Offenbar ist man gewillt, den Preisdruck aus den Energiemärkten etwas herauszunehmen." Zumindest von dieser Seite drohten zunächst keine grossen Belastungen, schätzt Bürkl. Allerdings bestünden nach wie vor geopolitische Risiken wie insbesondere die Krise im ölreichen Libyen.
    Neben der Teuerung nannte Bürkl die Schuldenkrise in Griechenland als Risikofaktor für die Verbraucherstimmung. "Griechenland ist auch bei den Konsumenten ein grosses Thema, das aber zurzeit etwas von positiven Faktoren überlagert wird." Die Vermeidung einer Staatspleite Athens sei letztlich auch im Interesse der Verbraucher, da ansonsten Turbulenzen an den Finanzmärkten und in der Weltwirtschaft drohten. "Eine Insolvenz Griechenlands und deren Folgen würde die Verbraucherstimmung sicher belasten." Die GfK geht aber davon aus, dass eine Insolvenz Griechenlands, wie von der Politik und der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebt, vermieden werden kann./bgf/jsl

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