Investitionsschutz-Abkommen zwischen der Schweiz und Bangladesch

Die Schweiz hat mit Bangladesch ein Abkommen zum Schutz von Investitionen unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde am Samstag (14.10.) von Bundesrat Joseph Deiss und dem Aussenminister von Bangladesch, Abdus Samad Azad, in Dhaka unterzeichnet.

Dieser Inhalt wurde am 14. Oktober 2000 - 18:30 publiziert

An einer Pressekonferenz würdigte der Schweizer Aussenminister das Abkommen als gute Voraussetzung zur Förderung von Direkt-Investitionen in dem kleinen asiatischen Land.

Der Vertrag sei ein wichtiges Gerüst für künftige Engagements von Schweizer Unternehmen in Bangladesch. Laut Deiss bietet das Land ein grosses Potenzial, vor allem auch dank dem tiefen Lohn- und Preisiniveau.

Die Schweiz sei bereit, ihren Beitrag an die Ausbildung lokaler Arbeitskräfte zu leisten. Daneben hätten beide Länder vereinbart, ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen und auch den Zugang von Waren aus Bangladesh auf den Schweizer Markt zu erleichtern, erklärte Deiss weiter.

Als Hauptprodukte für den Export in die Schweiz gelten Stoffe und Kleider, Tee, Fische und Meerfrüchte sowie Jute und Lederprodukte.

swissinfo und Agenturen

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