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IPO: Aviva nimmt bei Börsengang von Delta Lloyd weniger ein als erhofft

Dieser Inhalt wurde am 24. November 2009 - 12:10 publiziert

LONDON (awp international) - Der britische Versicherer Aviva hat beim Börsengang seiner niederländischen Tochter Delta Lloyd weniger Geld eingenommen als erhofft. Die so genannte Mehrzuteilungsoption für zusätzliche Anteilsscheine ist nicht voll ausgeschöpft worden, wie aus einer Aviva-Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Insgesamt brachte der Konzern lediglich 4,5 Millionen weitere Aktien bei Investoren unter, geplant gewesen waren 6,35 Millionen. Damit sinkt der Erlös für den gesamten Börsengang von erwarteten 1,12 auf 1,09 Milliarden Euro.
Insgesamt sind den Angaben zufolge gut 68 Millionen Anteilsscheine zum Preis von 16 Euro pro Stück an die Börse gebracht worden. Der Ausgabepreis lag bereits am unteren Ende der Spanne von 15,50 bis 19,00 Euro. Der Konzern hält nun noch 58,3 Prozent der Aktien und 54 Prozent der Stimmrechte.
Ursprünglich wollte Aviva 1,2 Milliarden Euro durch den Börsengang einnehmen. Mit dem Geld wollte das Unternehmen die eigene Bilanz stärken und den Spielraum für weiteres Wachstum schaffen. Vor allem in Belgien und den Niederlanden hofft Aviva darauf, durch die Finanzkrise angeschlagene Konkurrenten zu übernehmen./nl/das/gr

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