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RADOLFZELL (awp international) - Der Textilhersteller Schiesser ("Feinripp") kommt seinem Ziel eines Börsengangs einen weiteren Schritt näher. Das Unternehmen kann wieder vollkommen eigenständig handeln, die Insolvenz ist nach rund zwei Jahren beendet. Das Amtsgericht Konstanz habe das Insolvenzverfahren zum Jahresende aufgehoben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Führung übernimmt der Schiesser-Vorstand, der bisherige Insolvenzverwalter Volker Grub wechselt in den Aufsichtsrat.
Bereits Mitte Dezember hatte die Gläubigerversammlung den Plänen des Insolvenzverwalters für einen Börsengang mit grosser Mehrheit zugestimmt. Der Schritt an die Börse soll noch bis zum Sommer erfolgen. Mit dem Erlös will Grub die Gläubigerforderungen zu 100 Prozent erfüllen, es geht um insgesamt 67 Millionen Euro. Der Insolvenzplan sieht zunächst eine Stundung bis maximal Ende 2012 vor. Der Modedesigner Wolfgang Joop soll als Kreativdirektor dabei helfen, das als bieder geltende Image der Traditionsmarke aufzupolieren.
Das 1875 gegründete Unternehmen mit Sitz in Radolfzell am Bodensee hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet. Hauptgrund waren unrentable Lizenzverträge für fremde Marken wie Tommy Hilfiger oder Puma . Inzwischen ist Schiesser aus der Mehrzahl dieser Fremdfertigungsverträge wieder ausgestiegen. Die Belegschaft wurde reduziert. Bereits 2009 ist der Hersteller von Unter- und Nachtwäsche sowie Bademoden und Sportwäsche wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt./nmu/enl/tw

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