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HONGKONG (awp international) - Die Agricultural Bank of China (AgBank) ist auch bei ihrem Börsengang in Hongkong nur verhalten gestartet. Die Titel eröffneten am Donnerstag mit einem Plus von drei Prozent zu ihrem Ausgabepreis von 3,20 Hongkong-Dollar. Das lag im Rahmen der Erwartungen. Tags zuvor hatte die Erstnotiz in Schanghai die Anleger enttäuscht. Dort hatten die Aktien mit einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 2,68 Yuan eröffnet, der Markt hatte mit fünf Prozent gerechnet.
Das ist kein Vergleich zu den Kurssprüngen früherer Banken-Börsengängen in China. Sowohl die Aktien der Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) als auch der Bank of China waren bei ihrer Erstnotiz 2006 um 15 Prozent gestiegen. Das aktuell schwache Börsenumfeld in China macht es der AgBank besonders schwer. Schon im Vorfeld war an den Märkten befürchtet worden, der Riesenbörsengang könnte die Kurse belasten. Allein in Schanghai gingen 22,2 Milliarden Anteilsscheine in den Handel. In Hongkong wurden noch einmal 25,4 Milliarden Aktien ausgegeben.
Damit sammelte die Agrarbank zunächst 19,3 Milliarden Dollar ein. Wird in den kommenden Wochen die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von 15 Prozent eingelöst, könnte sie den bislang weltgrössten Börsengang der ICBC von 21,9 Milliarden US-Dollar übertreffen. Die AgBank ist die letzte der vier grossen Banken in chinesischem Staatsbesitz, die an die Börse gebracht wird./RX/ang/dc

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