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(Mit weiteren Angaben)
LONDON/DUBLIN (awp international) - Die Anleger haben am Freitag erneut negativ auf die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen in Irland reagiert. Nachdem die nationale Statistikbehörde am Donnerstag einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im zweiten Quartal um 1,2 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr bekanntgeben musste, erholte sich der Aktienindex ISEQ am Freitag nicht, sondern setzte seinen am Donnerstag begonnenen Sinkflug fort. Am Freitagmittag stand er bei 2666 Punkten, ein Minus von 3,1 Prozent verglichen zu 2750 Punkten am Mittwochabend.
In Irland - und auch in Portugal - stiegen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und angespannten Haushaltslage am Freitag auf neue Höchststände. Die Rendite für zehnjährige irische Anleihen kletterte auf 6,55 Prozent. Hohe Renditen gelten als Zeichen des Misstrauens von Investoren. Zum Vergleich: Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe liegt bei etwa 2,26 Prozent. Irlands Haushaltslage wird derzeit vor allem von den Nachwirkungen der Finanzkrise belastet, insbesondere der anhaltenden Finanznot der Grossbank Anglo Irish.
Die in ihrer Popularität laut jüngsten Umfragen abgestürzte Regierung von Ministerpräsident Brian Cowen und Finanzminister Brian Lenihan hält die Probleme für lösbar. "Die Exportzahlen sind stark und das ermutigt mich", sagte Lenihan. "Wir müssen den Weg aus den aktuellen Schwierigkeiten über den Export finden, es gibt keine andere Möglichkeit", sagte er. Die Geschwindigkeit, mit der die Investitionen und der Konsum im Inland zurückgingen, lasse ebenfalls nach./dm/bgf/DP/stb

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