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REYKJAVIK/LONDON (awp international) - Island bekommt von Grossbritannien und den Niederlanden keine Nachbesserungen bei der Tilgung riesiger Auslandsschulden. Wie Finanzminister Steingrímur Sigfússon am Donnerstagabend in Reykjavik mitteilte, sind Verhandlungen der drei Länder am selben Tag in London ohne Ergebnis beendet worden. Island muss Briten und Niederländern 3,8 Milliarden Euro aus dem Zusammenbruch der heimischen Internetbank Icesave 2008 zurückzahlen. Das entspricht zwei Drittel eines kompletten Staatshaushalts.
Die im letzten Jahr ausgehandelten Bedingungen gelten in der isländischen Bevölkerung vor allem wegen Zinsen von 5,5 Prozent als extrem hart. Sigfússon erklärte, die Isländer müssten nun wie geplant am 6. März bei einem Referendum über die bisher vereinbarte Tilgungsvereinbarung abstimmen. Dabei gilt ein klares Nein nach Umfragen als weitgehend sicher.
Alle grossen isländischen Banken waren im Herbst 2008 zusammengebrochen und haben dem Land mit seinen 320.000 Einwohnern einen gigantischen Schuldenberg hinterlassen./tb/DP/he

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