Israel ruft Botschafter zurück

Israel reagiert auf das Treffen von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad: Das Land beruft seinen Botschafter aus der Schweiz ab.

Dieser Inhalt wurde am 20. April 2009 - 11:14 publiziert

Offiziell begründet Israel den Schritt damit, dass Botschafter Ilan Elgar zu Konsultationen nach Israel zurückkehren soll.

Bereits am Sonntag hatte Israel das Treffen zwischen Merz und Ahmadinedschad am Rande der Antirassismus-Konferenz in Genf verurteilt. Vize-Aussenminister Danny Ayalon hatte das Treffen als "erbärmlich" bezeichnet. Es werde der Schweiz mehr als alles andere schaden.

Auch die Tatsache, dass Ahmadinedschad an der Anti-Rassimuskonferenz in Genf teilnimmt, stiess in Israel auf heftige Reaktionen. Eine internationale Konferenz, welche "einen Rassisten wie Ahmadinedschad einlädt, der Tag und Nacht die Vernichtung Israels fordert, macht ihre Ziele und Ausrichtung klar", empörte sich Israels Aussenminister Avigdor Lieberman.

swissinfo und Agenturen

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