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MÜNCHEN (awp international) - Das milliardenschwere Wüstenstrom-Projekt Desertec hat einen weiteren Unterstützer gewonnen. Der italienische Stromnetzbetreiber Terna trat am Donnerstag dem Industrieinitiative DII als 18. Gesellschafter bei, wie das Konsortium in München mitteilte. Die Industrieinitiative will bis Ende 2012 die Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Stromgewinnung in der Wüste schaffen.
Terna ist mit seinen 62.000 Kilometer langen Stromleitungen der siebtgrösste Netzbetreiber weltweit. Der Ausbau der Stromleitungen gilt als einer der Knackpunkte bei dem Ziel des Desertec-Projekts, einen Teil des Wüstenstroms nach Europa zu bringen. Italien sei dabei aufgrund seiner geographischen Lage und der Nähe zu Tunesien ein Schlüsselland, erklärte DII-Chef Paul van Son.
In Nordafrika stösst die Initiative nach DII-Angaben auf grosses Interesse. Mit der Ökostromtochter des staatlichen tunesischen Energieversorger Steg soll demnächst bereits der dritte Gesellschafter aus diesen Ländern hinzukommen.
Das erste Desertec-Referenzprojekt ist derzeit in Planung: In Marokko soll ein Kraftwerkspark mit einer Leistung von 500 bis 1.000 Megawatt entstehen. Der erste Strom könnte 2015 fliessen. Laut einem DII-Szenario könnten bis 2050 rund 400 Milliarden Euro in Wüstenstrom-Projekte gesteckt werden. Noch liegen die Kosten für die Stromgewinnung mittels Solarthermie und Photovoltaik aber deutlich über Marktniveau.
Zu den DII-Gründern gehörten neben dem weltgrössten Rückversicherer Munich Re unter anderem die Energiekonzerne Eon und RWE sowie der Technologiekonzern Siemens und die Deutsche Bank . Aber auch die spanische Abengoa Solar, die algerische Cevital und ABB aus der Schweiz waren von Anfang an dabei./enl/ck

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