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BONN (awp international) - Das in der Wirtschaftskrise stark unter Druck geratene Immobilienunternehmen IVG kommt bei der Entschuldung weiter. Zum Jahresende 2010 seien 120 Millionen Euro in die Tilgung eines 1,3 Milliarden-Kredits geflossen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Donnerstag mit. Mit dem Kredit hatte sich das Immobilienunternehmen im März 2009 Luft verschafft, um dringende Verbindlichkeiten zu begleichen. Die IVG war zuvor wegen Abwertungen auf seine Immobilienbestände tief in die roten Zahlen gerutscht. Seitdem steckt das Unternehmen im Umbau.
Am Aktienmarkt wurde die Nachricht freundlich aufgenommen. IVG-Aktien legten bis zum Mittag um 1,5 Prozent zu, während sich der Gesamtmarkt schwach entwickelte.
Ziel des 2009 aufgestellten Plans der IVG ist es, bis Ende 2012 insgesamt rund 600 Millionen Euro zu tilgen. So soll der Verschuldungsgrad von derzeit rund 70 Prozent mittelfristig auf 60 bis 65 Prozent sinken. Kernelement bei der Entschuldung ist das Geschäft mit unterirdischen Lagerungsstätten für Öl und Gas. Diese sogenannten Kavernen hat die IVG an einen Fonds verkauft, den sie selbst verwaltet. Die IVG hält daran 5 Prozent, den Rest haben institutionelle Investoren gezeichnet. Neben schon bestehenden Kavernen gehören auch solche dazu, die bis 2014 fertig gebaut sein sollen, insgesamt sind es 71. Die nach und nach entstehenden Verkaufserlöse fliessen an die Banken.
Der nächste grössere Tilgungsschritt über rund 180 Millionen Euro ist für dieses Frühjahr geplant. Insgesamt werden IVG zufolge 2011 rund 200 Millionen Euro und im kommenden Jahr rund 290 Millionen Euro abgelöst. Das Kavernengeschäft war für die IVG in der Wirtschaftskrise der Rettungsanker. Die Lagerungsstätten boten stabile Mieterträge. Für die Zeit nach 2014 hat die IVG nach eigenen Angaben Baugenehmigungen für 60 weitere Kavernen. Ob diese dann vermietet oder verkauft würden, sei noch nicht entschieden./nmu/dct/wiz

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