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FRANKFURT (awp international) - Israels Notenbank-Gouverneur Stanley Fischer hält sich nach eigenen Worten für einen aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF). Er habe die Unterstützung mehrerer Regierungen, sagte Fischer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Dienstagausgabe). Namen wollte er nicht nennen. Fischer hatte kurz vor Fristablauf am Samstag seinen Hut in den Ring geworfen. Zuvor hatten bereits die französische Finanzministerin Christine Lagarde und der mexikanische Notenbankchef Agustin Carstens ihre Kandidatur bekanntgegeben.
"Ich glaube, ich habe die Erfahrung und die Qualifikation, um die Aufgabe gut zu machen", sagte Fischer weiter. Beobachter wiesen unterdessen darauf hin, dass der IWF eine Altersbegrenzung von 65 Jahren für den Chefposten eingeführt hat und Fischer demnach zwei Jahre zu alt wäre. Er selbst hält diese Regel für überholt. Ob der IWF aber bereit wäre, sie zu kippen, dazu habe er keine Signale bekommen - weder in die eine noch in die andere Richtung, sagte Fischer. Einige der "grossen Spieler" hätten ihm signalisiert, dass "sie nach einer Person suchen, die am besten qualifiziert ist".
Fischer war in achtziger Jahren Chefvolkswirt der Weltbank. Von 1994 bis 2001 diente er dem IWF als Vize-Chef und steuerte diesen durch die Krisen in Mexiko, Asien und Russland. Seit 2005 ist Fischer Gouverneur der israelischen Zentralbank. Schon einmal hatte er sich um den IWF-Chefposten beworben, zog aber seine Kandidatur zurück, nachdem sich eine Mehrheit für Horst Köhler abzeichnete.
Über eine Beteiligung privater Gläubiger an der künftigen Griechenland-Hilfe sagte Fischer der "FAZ", jeder würde das gerne sehen. Aber er würde eine solche Beteiligung nicht unabhängig von den möglichen Folgen befürworten. Die grossen Finanzhilfen im Rahmen der Schuldenkrise seien "gerade am Beginn richtig" gewesen. Sie müssten aber immer wieder überprüft werden./jb/bgf

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