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TOKIO (awp international) - Japan arbeitet an der Entwicklung eines Tiefseeroboters zur Förderung von Selten Erden in seinen Hoheitsgewässern. Mit Hilfe eines Pumpsystems sollen die speziellen Rohstoffe, die für hochtechnologische Produkte wie etwa Handys, Laptops und Elektroautos gebraucht werden, über ein Tiefseerohr zu einem Schiff emporgefördert werden, wie die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Freitag berichtete. Im laufenden Jahr soll mit einem ersten Test begonnen werden, nach rund zehn Jahren soll die neue Technologie zur Marktreife gelangen, hiess es.
Mit der Entwicklung sei vorrangig die der Energiebehörde unterstellte Japan Oil, Gas and Metals National Corporation (JOGMEC) befasst. Unter dem Meeresboden nahe der südjapanischen Inselprovinz Okinawa oder auch der nahe Tokio gelegenen Halbinsel Izu würden grosse Verkommen an Hochtechnologie-Metallen und anderen Erzen vermutet, hiess es. Der in der Entwicklung befindliche ferngesteuerte und mit Ketten angetriebene Roboter zum Abbau der Erze könne in einer Tiefe von bis zu 2000 Metern eingesetzt werden. Die Entwicklungskosten für das neue System werden auf etwa 20 bis 30 Milliarden Yen (275 Millionen Euro) veranschlagt, so das Blatt.
Japan arbeitet mit Hochdruck daran, sich unabhängiger von Seltenen Erden aus China zu machen. China hatte seine Exporte dieser Rohstoffe nach Japan im vergangenen September vorübergehend ausgesetzt, als ein Streit zwischen Peking und Tokio über die Kollision eines chinesischen Fischerboots mit einem Schiff der japanischen Küstenwache in einem umstrittenen Seegebiet aufgeflammt war./ln/DP/jha

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