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PARIS (awp international) - Die G8-Gruppe der führenden Industrienationen und Russland hat Japan Unterstützung beim Wiederaufbau nach der Atomkatastrophe zugesagt. Frankreich, das derzeit den Vorsitz in der G8 führt, soll Vorschläge ausarbeiten, wie die Folgen für die Weltwirtschaft in Grenzen gehalten werden können. Befürchtet wird, dass die Katastrophe auch in anderen Ländern das Wachstum dämpft.
Bundesaussenminister Guido Westerwelle forderte nach Beratungen mit seinen G8-Kollegen am Dienstag in Paris gemeinsame Anstrengungen, "wie international die Lage stabilisiert werden kann". "Das, was in Japan stattgefunden hat, wird an keinem Land spurlos vorübergehen", sagte der FDP-Vorsitzende. "Damit meine ich ausdrücklich auch die wirtschaftlichen Gefährdungen."
Westerwelle verlangte ferner, auch die europäischen Atomkraftwerke einer genauen Risikoanalyse zu unterziehen. In einem "so dicht besiedelten Kontinent wie Europa" müsse man gemeinsam handeln. "Wir haben ein Interesse daran, dass auch international die Schlussfolgerungen für die nukleare Energiegewinnung gezogen werden. Gibt es Defizite, müssen sie abgestellt werden. Sind hier Schlussfolgerungen zu treffen, dann können sie nicht nur in Deutschland getroffen werden."
Der G8-Gruppe gehören die USA, Kanada, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Deutschland, Japan und Russland an./cs/DP/jsl

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