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Tokio (awp/sda/rtd/afp) - In Japan hat ein Geldautomaten-Ausfall bei der Grossbank Mizuho die Verunsicherung in der Bevölkerung wachsen lassen. Die Probleme an den rund 5600 Geräten traten nach Angaben der Bank auf, als es in einigen der über 400 Filialen zu einer Ballung an Abhebungen gekommen war.
Auch das Online-Banking sei zwei Mal ausgefallen, teilte die zweitgrösste japanische Bank am Donnerstag mit. Der Grund für die Fehlfunktionen sei unklar. Mit den Stromausfällen in dieser Woche oder anderen Folgen des Erdbebens am Freitag habe dies aber wohl nichts zu tun.
Zu den Problemen kam es, nachdem am Montag und Dienstag Transaktionen im Umfang von 7,3 Milliarden Dollar nicht ausgeführt werden konnten. Nach dem Jahrhundertbeben und dem Tsunami haben sich viele Japaner im Grossraum Tokio aus Furcht vor einer Atom-Katastrophe im AKW Fukushima Hamsterkäufe getätigt.
Bei Mizuho traten bereits früher technische Probleme auf. So hatte eine Computerpanne schon 2002 das Geldautomaten-Netz der Bank lahmgelegt.
Tokio vor Blackout?
Der Metropole Tokio mit ihren 35 Millionen Einwohnern droht zudem ein grossflächiger Stromausfall. Sollten Unternehmen und Bürger ihren Stromverbrauch nicht drastisch reduzieren, könne noch am Donnerstagabend der Strom wegbleiben, warnte Wirtschaftsminister Banri Kaieda.
Bereits am Morgen habe der Stromverbrauch beinahe der Stromproduktion entsprochen. Wenn zum Abend hin dieser wie üblich zunehme, drohe ein Blackout.
Erschwert werde die Situation durch den Kälteeinbruch in der betroffenen Region, erklärte Kaieda. Der Stromversorger Tepco schaltet bereits seit Montag regelmässig für mehrere Stunden den Strom in Gebieten im Osten Japans ab.
Lebensmittel auf Radioaktivität untersucht
Am Donnerstag forderte die Regierung örtliche Behörden zudem auf, Lebensmittel nach Radioaktivität zu untersuchen. Gemäss dem Gesundheitsministerium ist es das erste Mal, dass Japan Grenzwerte zur Strahlenbelastung für im Inland hergestellte Lebensmittel festsetzt.

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