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Tokio (awp/sda) - Der Präsident vom Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist ins Spital eingeliefert worden. Masataka Shimizu habe über Bluthochdruck und Schwindelgefühl geklagt, sagte Tepco-Sprecher Takehiko Yamanaka am Mittwoch.
Der 66-Jährige war bereits am 16. März erkrankt - fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben. Er nahm sich eine Auszeit von einer Woche. Shimizu war zuletzt am 13. März bei einer Pressekonferenz öffentlich aufgetreten und zog damit Kritik auf sich.
Tepco hatte erst am Montag öffentlich erklärt, dass Shimizu während der Atomkrise erkrankt sei und sich für einige Tage aus dem gemeinsamen Krisenstab der Regierung und seines Unternehmens zurückgezogen habe.
Die Zeitung "Mainichi" berichtete unter Berufung auf einen Firmenvertreter, der Tepco-Chef sei so krank gewesen, dass er sich in dem Gebäude des Krisenstabs in einen eigenen Raum zurückgezogen habe und dort "meist im Bett" geblieben sei. Shimizus Abwesenheit wurde scharf kritisiert.
Auch Tokyo Electric Power (Tepco), Japans grösster Energieversorger, ist als Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima wegen seines Krisenmanagements immer stärker in die Kritik geraten. Das Ruder an der Spitze von Tepco habe nun der Chef des Verwaltungsrats, Tsunehisa Katsumata, übernommen, teilte der Sprecher weiter mit.

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