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Zürich (awp/sda) - Eine aus Japan nach Westen strömende radioaktiv verschmutzte Wolke könnte am Mittwoch die Schweiz erreichen. Die Meteorologen gehen allerdings davon aus, dass die Verschmutzungen so gering sind, dass sie für die Schweiz keine Gefahr darstellen.
In welcher Höhe die radioaktive Wolke die Schweiz erreiche, sei derzeit offen, sagte Ludwig Zgraggen, Meteorologe bei MeteoSchweiz, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Der Wetterdienst überprüfe die Daten der Messgeräte laufend. Über 100 Stationen messen die Dosen in der Atmosphäre, insbesondere auch in der Nähe von Schweizer Atomkraftwerken. Tödlich sind hohe Strahlendosen vor allem, wenn sie innert kürzester Zeit aufgenommen werden.
Für den Fall, dass die Messdaten die Schwelle von einem Mikrosievert pro Stunde überschreiten, geht bei der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) automatisch ein Alarm ein.
Im Moment gehe die NAZ davon aus, dass sich die Verschmutzung aufgrund der grossen Distanz zwischen der Schweiz und Japan ausreichend verdünne und keine Gefahr mehr darstelle, sagte Christian Fuchs, Informationschef der NAZ. "Wir rechnen damit, dass keine besonderen Schutzmassnahmen nötig sind".
Zwei Soldaten der Sektion Information der Schweizer Armee unterstützen die NAZ dabei, meteorologische Resultate in ein internes System einzugeben und zu analysieren. Die anderen vier Soldaten, die die NAZ kurzfristig unterstützten, sind nicht mehr im Dienst.
Die NAZ wurde in den vergangenen Tagen mit Anfragen zu Japan überhäuft. Deshalb unterstützen die Soldaten die regulären 29 Mitarbeiter. Auch jetzt überwache die NAZ die Situation in Japan noch rund um die Uhr, sagte Fuchs.
"Die Anfragen sind aber sehr stark zurückgegangen. Wir erhalten täglich noch ein Dutzend Mails aus der Bevölkerung und haben ein halbes Dutzend Medienanfragen".

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