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Tokio (awp/sda/dapd/afp) - Über dem Reaktor 3 des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima 1 ist am Mittwoch schwarzer Rauch aufgestiegen. Der Betreiber der Anlage, Tokyo Electric Power (Tepco), erklärte, das gesamte Atomkraftwerk sei am Nachmittag (Ortszeit) erneut evakuiert worden.
Die Rettungskräfte versuchen, die Reaktoren und verbrauchten Brennstäbe zu kühlen. Es sei unklar, ob der Rauch von der Turbine oder aus der Schutzhülle des Reaktorkerns stamme, sagte ein Tepco-Sprecher.
Die Mitarbeiter des dortigen Kontrollraums seien in Sicherheit gebracht worden. In den Brennelementen des durch eine Explosion bereits beschädigten Reaktors befindet sich auch hochgefährliches Plutonium.
Ingenieure versuchen seit Tagen, die nach dem Erdbeben ausgefallenen Kühlsysteme in dem Kraftwerk wieder in Gang zu bringen. Allerdings werden ihre Arbeiten durch hohe radioaktive Strahlung und immer wieder gesichtete Rauchschwaden über den Reaktoren behindert.
Japans Regierung stellte inzwischen eine Schadenschätzung an, allerdings ohne die möglichen Kosten der Atomkatastrophe. Erdbeben und Tsunami hätten Schäden an Strassen, Gebäuden, Fabriken und sonstiger Infrastruktur in Höhe von schätzungsweise 185 bis 308 Mrd USD angerichtet, teilte die japanische Regierung am Mittwoch mit.
Damit käme das Beben die drittgrösste Volkswirtschaft drei Mal so teuer zu stehen wie die Katastrophe von Kobe im Jahr 1995. Die gut 300 Mrd USD würden 6% des Bruttoinlandsprodukts entsprechen.
Es wäre zudem die teuerste Naturkatastrophe, die es je gegeben hat. Allerdings könnte die Rechnung noch deutlich steigen, wenn dann die Schäden der Atomkatastrophe dereinst abschätzbar sind.
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