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Die Kaiserschnittrate betrug 2007 32,2% aller geborenen Babys. Diese Rate ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Innerhalb der Kantone gibt es grosse Unterschiede.

Noch 1998 kam in der Schweiz gerade mal jedes fünfte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. 2007 war es jedes dritte.

Im Kanton Zug kommen inzwischen 40% aller Babys per Kaiserschnitt zur Welt, im Kanton Jura 19%, also mehr als die Hälfte weniger. Im Kaiserschnittranking folgt Solothurn auf Zug mit 37%, gefolgt von Basel-Landschaft (36%) und Schwyz (35%).

Gemäss Bundesamt für Statistik ist die Kaiserschnittrate in privaten rund 10% höher als in öffentlichen Spitälern, wie der Schweizerische Hebammenverband mitteilt.

Die über 2500 Hebammen kritisieren, dass finanzielle Überlegungen die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden. So müssten Kaiserschnittkinder wegen Atemproblemen doppelt so oft auf die Neugeborenen-Intensivstation überwiesen werden und hätten langfristig ein schwächeres Immunsystem.

Zudem litten Mütter nach einem Kaiserschnitt öfter unter Folgeproblemen wie Infektionen, Schmerzen und Stillschwierigkeiten und müssten doppelt so oft rehospitalisiert werden wie Mütter, die natürlich geboren haben.


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