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Jugendliche ernähren sich ungesund

Fast Food ist entscheidend für falsches Ess-Verhalten. Keystone

Jugendliche ernähren sich zunehmend ungesund. Sie frühstücken kaum noch und sind vermehrt übergewichtig, wie die Schweizerische Vereinigung für Ernährung (SVE) mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 15. Juni 2000 - 12:29 publiziert

Die Vereinigung stellte am Donnerstag (15.06.) an einer Tagung neue Forschungsergebnisse und innovative Projekte zur Ernährung vor.

Gemäss wissenschaftlichen Untersuchungen frühstücken 25 Prozent der Schüler nur ein bis zwei Mal in der Woche und leiden dadurch unter verminderten Gedächtnisleistungen und schlechterer emotionaler Stimmung, wie die SVE schreibt.

Ein Viertel der schulpflichtigen Kinder in der Schweiz sei zudem übergewichtig. Ein Grossteil der Jugendlichen sammle vor dem 16. Lebensjahr Diäterfahrungen.

Gründe für die schlechten Ernährungsgewohnheiten sieht die Vereinigung im Verschwinden der gemeinsamen Mahlzeiten im Familienkreis und zunehmend externer Verpflegung.

Bei sozialen Treffen am Take Out-Corner, Fun im Fast-Food-Restaurant und Essen in der Clique spiele die Qualität des Essens eine Nebenrolle. Die SVE möchte der Abnahme des elterlichen Einflusses in Ernährungsfragen vermehrt das Engagement der Schule entgegen stellen.

swissinfo und Agenturen

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