Julius Bär will keinen Konzernchef mehr

Johannes de Gier tritt als Konzernchef zurück. Sein Posten bei der Schweizer Bank Julius Bär wird nicht mehr besetzt. Im ersten Halbjahr verzeichnet die Bank einen leichten Rückgang des Konzerngewinns auf 510 Mio. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 23. Juli 2008 - 09:48 publiziert

Aufgrund der schwachen Finanzmärkte und trotz der Neugelder sanken die von der Bank verwalteten Vermögen um 10%. Sie betrugen Mitte 2008 363,9 Mrd. Franken, rund 10% weniger als noch Ende 2007.

In einem Communiqué vom Mittwoch bezifferte Julius Bär die Verluste durch die negative Marktperformance mit 32 Mrd. Franken, jene der negativen Währungseinflüsse mit 19 Mrd. Franken.

Auf 1. September tritt zudem Konzernchef Johannes de Gier zurück, wie Julius Bär weiter mitteilte. Sein Posten wird nicht mehr neu besetzt.

Nach der Umwandlung der Julius Bär Gruppe in eine reine Finanzholding sei dies nicht mehr nötig, sagte de Gier. Die Holding umfasst die drei unabhängig geführten Finanzinstitute Bank Julius Bär, GAM und Artio Global.

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