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Justizministerin will Asylgesetz verschärfen

Asylgesuche sollen künftig nur noch in der Schweiz selber und nicht mehr auf den Schweizer Botschaften im Ausland gestellt werden können. Für diese Änderung des Asylgesetzes plädiert Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf in der Sonntagspresse.

Dieser Inhalt wurde am 14. September 2008 - 14:17 publiziert

Neben der Schweiz kenne heute nur noch Spanien die Möglichkeit, dass Asylgesuche auch auf den Botschaften im Ausland eingereicht werden könnten, sagte die Justizministerin in Interviews mit dem Sonntag und der SonntagsZeitung. Sie verstehe nicht, warum man dies nicht schon längst geändert habe.

Mit einer weiteren Revision des Asylgesetzes will Widmer-Schlumpf diese Möglichkeit nun abschaffen. "Wer ein Asylgesuch stellen will, soll dies hier tun", sagte sie.

Die Zahl solcher auf den Botschaften gestellter Asylanträge hat gemäss der Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) in den vergangenen Jahren zugenommen. 2004 seien es 980 Gesuche gewesen, 2007 bereits 2652.

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