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Rümlang (awp) - Die zur Kaba Holding AG gehörende Gruppe hat im Geschäftsjahr 2009/10 (per 30.6.) die Folgen der Wirtschaftskrise weitgehend abgeschüttelt. Der Umsatz ging um 3,1% auf 1'130,0 (VJ 1'166,1) Mio CHF zurück, organisch nahm der Umsatz um 0,4% ab. Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte jedoch um 8,0% auf 139,8 (129,3) Mio CHF und die EBIT-Marge lag bei 12,4 (11,1)%. Der Konzerngewinn stieg gar um 23% auf 86,9 (70,7) Mio CHF, wie der als spätzyklisch geltende Schliesstechnik-Konzern am Mittwoch mitteilte.
Mit dem Geschäftsergebnis hat das Unternehmen die Analystenerwartungen übertroffen. Die Analysten (AWP-Konsens) haben durchschnittlich mit einem Umsatz von 1'112,6 Mio CHF, einem EBIT von 135,5 Mio CHF und einem Reingewinn von 82,1 Mio CHF gerechnet.
Kaba will den Aktionären eine Dividende von 7,00 (4,70) CHF ausschütten. Zudem wird der Generalversammlung vom 19. Oktober 2010 die Neuschaffung eines genehmigten Aktienkapitals von 380'000 Aktien beantragt. Es ersetzt das genehmigte Kapital vom 22. Oktober 2008, das per 21. Oktober 2010 verfällt.
Nach Darstellung des Managements stützt der insgesamt positive Verlauf der zweiten Hälfte des Berichtsjahrs die Visibilität der Gruppe und berechtigt zur Annahme, dass das Geschäftsjahr 2010/2011 im Zeichen neuen Wachstums stehen wird. Mit Umsatzwachstum dürfte sich die EBIT-Marge 2010/2011 weiter verbessern. Kaba geht davon aus, dass der Free Cashflow anhaltend hoch bleibt und einen weiteren Verschuldungsabbau ermöglicht.
ps/cc

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