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(Ergänzt um weitere Details und Personalien)
Rümlang (awp) - Der Schliesstechnik-Konzern Kaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 aufgrund des starken Frankens umsatzmässig stagniert, der Konzerngewinn wurde dagegen leicht gesteigert. Für das ganze Geschäftsjahr rechnet Kaba mit einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Dazu soll die Akquisition der norwegischen Møller Undall Group wesentlich beitragen.
Der als spätzyklisch geltende Konzern setzte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 (per 31.12.) mit 560,0 Mio CHF knapp ein halbes Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Die Währungseinflüsse reduzierten den Umsatz um 5,7%, bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte stieg der Umsatz um 4,4%, wie der Sicherheitstechnikkonzern am Montag mitteilte.
Der EBIT ging um 4,4% auf 69,4 Mio CHF zurück und die EBIT-Marge sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 12,4% (12,9%). Der Reingewinn kletterte dagegen um 3,9% auf 44,9 Mio CHF.
Der Umsatz des Business Segments Access + Data Systems stieg im Berichtssemester im Vergleich zur Vorjahresperiode organisch um 0,4%. Wegen der Erstarkung des Schweizer Frankens vor allem gegenüber dem Euro und dem Dollar verminderte sich der Verkaufserlös jedoch um 5,8% auf 287,4 Mio CHF. Der EBIT von 43,2 Mio CHF entspricht einer Marge von 15% (14,8%).
Das Business Segment Industrial Locks wuchs im Zeitraum Juni bis Dezember 2010 organisch überdurchschnittlich um 17,4% auf einen Umsatz von 87,9 Mio CHF. Der EBIT reduzierte sich aufgrund von Währungseinflüssen leicht auf 22,2 Mio CHF, was einer Marge von 25,3% (28,9%) entspricht.
Das Business Segment Key Systems setzte den dynamischen Wachstumskurs fort und steigerte den Verkaufserlös organisch um 6,9% auf 98 Mio CHF. Der EBIT wurde auf 9,9 Mio CHF und die EBIT-Marge auf 10,1% (10%) gesteigert.
Das Business Segment Door Automation schliesslich legte organisch um 6,3% auf 96,5 Mio CHF zu. Das operative Ergebnis konnte auf 8,7 Mio CHF verbessert werden, womit auch die Marge auf 9% (8,4%) stieg. Kaba veräusserte dieses im Januar an die japanische Nabtesco Gruppe. Der Verkaufspreis beträgt den damaligen Angaben zufolge zwischen 220 Mio und 240 Mio CHF und schlägt sich in der konsolidierten Konzernrechnung 2010/2011 als einmaliger Gewinn von über 100 Mio CHF nieder.
Kaba gibt einen "positiven Ausblick" und rechnet für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres mit einer Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung. Diese Erwartung stützt sich neben der allgemeinen Aufhellung des Marktumfelds auf die Tatsache, dass in der Berichtsperiode das bedeutendste Business Segment Access + Data Systems in allen Regionen einen vielversprechenden Auftragseingang ausgewiesen habe. Mittelfristig hält Kaba an einem organischen Wachstumspotenzial von jährlich 4% bis 6% sowie einer weiteren Steigerung der EBIT-Marge fest.
Neben dem bereits im Januar gemeldeten CEO-Wechsel - Riet Cadonau löst Rudolf Weber als Konzernchef ab - übernimmt Roberto Gaspari die Verantwortung als COO des Segments Access + Data Systems für die Region EMEA/Asia Pacific. Frank Belflower sei in der gleichen Funktion für die Region Americas zuständig, heisst es weiter. Ab Mitte 2011 verfügt Kaba mit Andreas Häberli ausserdem erstmals über einen gruppenweit verantwortlichen Chief Technology + Innovation Officer.
ps/uh

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