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Karneval zum Auftakt

Bundesrat Joseph Deiss (links) lässt sich am Expo-Tag seines Heimatkantons Freiburg vom brasilianischen Charme anstecken.

(swissinfo.ch)

Der Eröffungsakt zum Freiburger Expo-Kantonstag am Samstag wurde von Darbietungen der Ehrengäste aus der brasilianischen Stadt Nova Friburgo geprägt.

Tänzerinnen und Akrobaten in farbenprächtigen Kostümen unterhielten unter den Klängen einer Harmoniemusik und eines Vokalensembles die 800 geladenen Gäste in der Scène de Meyriez, einem Bühnenkomplex am Ufer des Murtensees. Nova Friburgo war im 19. Jahrhundert von Freiburger Auswanderern gegründet worden.

"Sich freuen, innehalten und vorwärtsschauen"

Wenn er dieses Spektakel, diese Lebensfreude sehe, dann wisse er, weshalb die Freiburger damals nach Brasilien und nicht nach Nordamerika ausgewandert seien, sagte Bundesrat Joseph Deiss in seiner Festrede. Der Kantonstag Freiburgs sei denn auch ein Grund zur Freude: "Ich bin stolz, dass unser Kanton die Expo empfängt."

Die Expo gebe aber auch Anlass zum Innehalten und Vorwärtsschauen: "Hier an der Expo können wir uns fragen, wer wir sind und wohin wir gehen wollen." Der Monolith von Jean Nouvel gebe dabei ein schönes Symbol dafür ab, wie die Zukunft mit dem Verankertsein in der Vergangenheit einhergehen könne.

"Der Monolith ist fest im Seegrund verankert; dennoch scheint er zu schweben. Er verbindet das Vergangene, das Gegenwärtige und Zukünftige», sagte Deiss.

"Virus des Bewunderns"

Auch der Freiburger Staatsrats-Präsident Pascal Corminboeuf nahm sich des Themas Zukunft an und richtete sich in seiner Rede direkt an die Jugend: "Ich wünsche ihr, dass sie den Virus des Bewunderns in die Welt setzen und die Welt wieder zu einem Platz machen kann, den man bewundern muss."

Er hoffe, der Jugend gelinge es, eine Welt zu schaffen, "in der das Kapital nicht mehr Wert hat als die Demokratie", sagte Corminboeuf weiter.

Kulturbiwaks und Musical

Auf der Arteplage Murten traten während des ganzen Freiburger Kantonstages in sechs so genannten Kulturbiwaks mehr als 1000 Künstlerinnen und Künstler - von Alphornbläsern über Tanzgruppen bis zu Zirkustruppen - auf. Am frühen Abend gelangte dann das Musical "Fantasma" von Max Jendly zur Uraufführung.

Die Gesamtkosten des Freiburger Kantonstages, dem in den nächsten Wochen 18 weitere folgen werden, sind auf 1,15 Mio. Franken veranschlagt.

swissinfo und Agenturen


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