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Gymnasium: Mehr Optionen oder aufgeschobene Entscheidungen?

Die Anzahl junger Schweizerinnen und Schweizer, die das Gymnasium einer Berufslehre vorziehen, nimmt zu. Doch die Hälfte von ihnen macht keinen Universitätsabschluss. Warum ist mehr Schulbildung immer noch attraktiv?

Dieser Inhalt wurde am 30. September 2014 - 11:00 publiziert

Für einige Schülerinnen und Schüler ist es zu früh, sich mit 14 oder 15 Jahren bereits zu entscheiden, in welche Richtung sie sich ausbilden lassen wollen. Zudem lasse das Gymnasium ihnen langfristig mehr Optionen offen, sagen sie.

Fachverbände, die Berufslehren anbieten, erklären, Jugendliche, die sich aus Unsicherheit für das Gymnasium entschieden, sollten die Möglichkeiten von Berufslehren genauer studieren.

Christine Davatz vom Gewerbeverband erklärt, dieses System erlaube auch Weiterbildungen mit Berufsmatura-Abschluss. "Wir brauchen gute Fachleute, und diese bilden wir in der Berufsbildung aus", sagt sie.

Der Ökonom Rudolf Strahm ergänzt, das Bild einer Lehre als sehr praxisbezogener Karriereweg sei überholt und falsch – die meisten Berufslehren führten zu sehr anspruchsvollen Berufen, bei denen höherschwelliges Wissen erforderlich sei.

Professor Walther Zimmerli hingegen verlangt, dass mehr Jugendliche ans Gymnasium gehen, um die akademische Position der Schweiz zu stärken. "Wir sind Innovationsland Nummer 1. Das erreicht man nicht allein durch eine Berufsbildung", sagt er.

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