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ESSEN (awp international) - Die Kaufhauskette Karstadt bekommt mehr Zeit für ihren Überlebenskampf. Am Freitagnachmittag verschob das Essener Amtgericht die Entscheidung über den Insolvenzplan auf den 10. August. Es seien noch nicht alle Bedingungen erfüllt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. Damit bekommen alle Beteiligten mehr Spielraum, um den geplanten Verkauf an den Investor Berggruen unter Dach und Fach zu bringen. Knackpunkt sind weiterhin die Mieten.
Berggruen hatte im Juni einen Kaufvertrag unterzeichnet, der an die Bedingung geknüpft war, dass die Vermieter sich zu Mietsenkungen bereit erklären. Im Gegenzug versprach Berggruen die Mitarbeiter schonen. Kommt es zu keiner Einigung platzt der Vertrag und dem Unternehmen droht ähnlich wie der Schwester Quelle die Abwicklung. Betroffen wären rund 25.000 Karstadt-Mitarbeiter, aber auch etliche Arbeitsplätze bei den Lieferanten wären bedroht./sh/wd/DP/fn

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