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Kaum Inserate zum Nachrichtendienstgesetz

Nicht nur auf Plakatwänden, auch in Zeitungsinseraten wird kräftig für und gegen die Initiative für eine Grüne Wirtschaft geworben. KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 23. September 2016 - 10:25 publiziert
(Keystone-SDA)

Für den Urnengang am kommenden Sonntag wird kräftig geworben. Zu den Initiativen "AHVplus" und "Grüne Wirtschaft" wurden überdurchschnittlich viele Zeitungsinserate geschaltet. Kaum inseriert wird hingegen zum Referendum gegen das Nachrichtendienstgesetz.

Mit 568 Inseraten in den letzten acht Wochen am häufigsten beworben wurde die Initiative für eine Grüne Wirtschaft, wie eine am Freitag veröffentlichte Auswertung von Année Politique Suisse (APS) zeigt.

Auch die Zahl der Inserate zur AHVplus-Initiative liegt mit 526 deutlich über dem mehrjährigen Schnitt von 386 Inseraten für eine nationale Vorlage. Gerade einmal 16 Inserate wurden zum Nachrichtendienstgesetz (NDG) geschaltet, das ebenfalls am Sonntag zur Abstimmung kommt.

Im Vergleich zu früheren Vorlagen wurden die Abstimmungskampagnen in den Zeitungen relativ spät gestartet, schreiben die Studienautoren. Die Kampagnen zur Initiative "AHVplus" nahmen erst sechs Wochen vor dem Abstimmungstermin Fahrt auf. Die Inseratezahlen zur "Grünen Wirtschaft" stiegen erst vier Wochen vor dem Urnengang sprunghaft an.

Die Gegner haben bei beiden Initiativen die Nase vorne. Jeweils rund zwei Drittel der Inserate wurden von den Initiativgegnern geschaltet, ein Drittel von den Befürwortern. Ungewöhnlich ist dies nicht. Im Vergleich mit früheren Kampagnen sind die Befürworter derzeit aber sogar aktiver. Das Engagement der Gegner entspricht in etwa dem Durchschnitt bei Initiativen.

Für die Analyse hat APS Abstimmungsinserate von 2013 bis 2016 in 57 Zeitungen ausgewertet. Erfasst wurden Inserate ab acht Wochen vor der Abstimmung.

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