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Kein Sauber sah die Zielflagge

Nick Heidfeld im Sauber-Petronas schied kurz vor Ende des Rennes aus.

(Keystone)

Michael Schumacher hat mit dem erstmals in einem Rennen eingesetzten neuen Ferrari einen Grand Prix gewonnen. Die Sauber-Fahrer schieden aus.

Der Weltmeister liess sich in der Schlussphase auch vom einzigen übrig gebliebenen Konkurrenten, seinem Bruder Ralf auf dem Williams-BMW, nicht in Nöte bringen. Mit einer halben Sekunde Vorsprung fuhr der ältere Schumacher zu seinem 55. GP-Sieg.

Beide Sauber-Fahrer schieden aus. Felipe Massa kam nach dem Boxenstopp plötzlich kaum mehr vom Fleck. Der Grund für den Ausfall des Brasilianers war jedoch ein Gemenge mit Mark Webber in der 43. Runde. Der Australier touchierte den Sauber bei einem Überholversuch.

Nick Heidfeld durfte lange Zeit auf einen Punktegwinn hoffen. Erst in der 41. Runde wurde er von Montoya auf Platz 8 verdrängt. Doch nach der 57. Runde musste der Deutsche wider Erwarten einen zweiten Boxenstopp einlegen, weil die Bremsen nachliessen. Zehn Minuten später gab Heidfeld auf. Die Probleme beim Bremsen wurden gefährlich. Die Ursache war eine lockere Schraube.

Montoya's Überraschung

Ein paar hundert Meter nach dem Start hatte Michael Schumacher den vor ihm aus der Pole-Position losgefahrenen Juan Montoya überholt. Beim Versuch, die Spitzenposition zurückzugewinnen, fuhr der Kolumbianer ins Heck des Ferrari und verlor dabei den Frontflügel. Ein Boxenstoppp war unvermeidlich.

Umso erstaunlicher ist Montoyas 5. Rang hinter den Schumacher-Brüdern, David Coulthard und Jenson Button. Rubens Barrichello war im alten Ferrari mit einer Zwei-Stpopp-Taktik unterwegs. Dank des geringen Fahrzeuggewichts überholte er Mann um Mann und zu Beginn der 6. Runde sogar seinen Teamgefährten. Nach 18 Runden musste der Brasilianer den Ferrari jedoch ausrollen lassen. Der Motor habe mit einem Male an Kraft verloren, sagte "Rubinho".

Unter den ersten acht im Schlussklassement befinden sich sieben Fahrer mit Michelin-Reifen, die bei warmem Wetter besonders gut funktionieren. An einem Gegner bissen sie sich aber die Zähne aus: Michael Schumacher machte den vermeintlichen Reifen-Nachteil mit seiner grossen Fahrkunst, aber auch dank des neuen Ferrari wett. Anderseits scheinen die von Bridgestone neu entwickelten Pneus ausgezeichnet zum F2002 zu passen. Zudem erwies sich der neue Ferrari als sehr schnittige Waffe im Kampf gegen die favorisierten Williams-BMW.

In der Schlussphase schieden noch Jarno Trulli auf Platz 5 mit Motorschaden und Kimi Räikkönen auf Platz 4 nach einem Unfall aus. Heidfeld hätte also ohne sein Missgeschick einen WM-Punkt gewinnen können.

swissinfo und Agenturen

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