Kein Superstadion im Zürcher Hardturm

Im Hardturm wird weiterhin ausschliesslich Fussball gespielt. Keystone

Die Träume für ein Superstadion im Zürcher Hardturm sind geplatzt: Nach zweijährigem Tauziehen zwischen der Stadt Zürich und den Fussballklubs GC und FCZ einigte man sich auf Fussball im Hardturm und Leichtathletik im Letzigrund.

Dieser Inhalt wurde am 07. Mai 2001 - 14:14 publiziert

Auf dem Hardturm soll doch nur ein reines Fussball-Stadion entstehen. Der Projektwettbewerb habe gezeigt, dass ein polysportives Stadion an diesem Standort nur schwer realisierbar wäre, teilte Elmar Ledergerber, Zürcher Bauvorstand, am Montag (07.05.) mit.

Für die Finanzierung des Fussball-Stadions im Hardturm, das Fifa-Stadion Zürich heissen soll, hat sich die private Trägerschaft, bestehend aus der Albers-Gruppe als Besitzerin des heutigen Hardturm-Stadions und der Credit Suisse, zur Verfügung gestellt. Die Fifa will ihren Hauptsitz auf das Hardturm-Areal verlegen.

Die Stadt Zürich tritt der Bauherrschaft 12'000 Quadratmeter Land im Baurecht ab und erhält dafür einen kapitalisierten Baurechtszins von 20 Mio. Franken. Damit sei die Sanierung des Letzigrunds als Leichtathletikanlage gesichert, hielt Ledergerber fest. Beide Projekte sollen nun rasch vorangetrieben werden.

Der Hardturm als reines Fussballstadion entspricht ganz den Wünschen von GC und FCZ. Bereits vor einem Jahr empfahl die Planungsfirma MDC, die für die Ausarbeitung eines polysportives Stadion-Projekt beauftragt war, die Strategie mit zwei Stadien: Fussball im Hardturm und Leichtathletik im Letzigrund.

Pläne binnen vier Monaten

In spätestens vier Monaten will die Bauherrschaft die Pläne für das Fifa Stadion Zürich vorlegen. Ende Jahr soll das Volk über das Vorhaben abstimmen. Bis dahin soll auch ein Sanierungsprojekt für den Letzigrund vorliegen.

swissinfo und Agenturen

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