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Kein Turniersieg für Federer

Nachdenklicher Federer: der erste heimische Turniersieg bleibt ihm versagt. Keystone

Ernüchterung nach dem Siegesrausch in Wimbledon: Roger Federer hat den Final am Swiss Open in Gstaad verloren.

Dieser Inhalt wurde am 13. Juli 2003 - 16:49 publiziert

Der Tscheche Jiri Novak gewann die Partie in fünf Sätzen.

Novak ging nach zweidreiviertel Stunden in die Knie, so wie Roger Federer vor einer Woche in London. Der bessere Spieler habe gewonnen, so auch Federers erste Analyse.

Der Sieg des Tschechen zeichnete sich früh ab. Federer vermochte mit seinem Aufschlag die Partie nicht derart zu dominieren wie in den Runden zuvor gegen Marc Lopez (1.), Jean-René Lisnard (2.) oder Gaston Gaudio (Halbfinal). Vom 4:2 im ersten Satz bis zum 7:5, 3:6, 1:4 verlor Federer fünf von acht Aufschlagspielen.

Erstaunlich war, wie sich Federer im vierten Satz nochmals in die Partie zurückkämpfte. Federer sicherte sich diesen Durchgang mit 6:1 und besass danach im ersten Game des Entscheidungs-Satzes noch zwei Break-Möglichkeiten. Novak wehrte diese aber ab, realisierte zum 4:2 das entscheidende Break und gab sich bis zum Schluss keine Blösse mehr.

Jiri Novak hat in Gstaad zehn Einzel hintereinander gewonnen. Er gewann das Turnier schon 2001 und konnte im letzten Jahr wegen einer Grippe nicht teilnehmen.

Federer braucht einen Turniersieg.

In Federers erstaunlichem Palmarés fehlt (vorerst) weiter ein Turniersieg auf heimischem Boden. Zum dritten Mal wurde die Schweizer Nummer 1 im Final besiegt: 2000 (gegen Thomas Enqvist) und 2001 (gegen Tim Henman) hatte er das Endspiel der Davidoff Swiss Indoors in Basel verloren.

Federer: "Ich habe mich langsam schon daran gewöhnt, in der Schweiz im Final zu verlieren..."

Wieder Zuschauer-Rekord



Dank Roger Federer verzeichnete das Swiss Open mit 57'400 Zuschauern einen neuen Rekordbesuch. Turnierdirektor Jacques Hermenjat konnte eine "absolut zufriedenstellende" Bilanz ziehen.

swissinfo und Agenturen

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