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Keine Freie Fahrt für "Gigaliner"

Aus betriebswirtschaftlichen und Umwelt-Überlegungen wehrt sich der Schweizerische Nutzfahrzeugverband Astag gegen die Zulassung von 60-Tönnern auf Schweizer Strassen. Die Alpen-Initiative begrüsst diese Haltung.

Dieser Inhalt wurde am 16. September 2009 - 10:17 publiziert

Die "Gigaliner" oder "Megatrucks" würden die Strasseninfrastruktur und mit höheren Emissionen auch die Umwelt unnötig belasten, sagt der Astag.

Die Alpen-Initiative fügt den vom Astag genannten Argumenten noch weitere hinzu: Eine Zulassung der 60-Tönner würde die anderen Verkehrsteilnehmer zusätzlich gefährden und die Gefahr für Brände in Tunnels erhöhen.

Zudem bremsten die "Gigaliner" die Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Strasse.

Seit 2005 gilt in der Schweiz in Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie für Lastwagen ein maximales Gesamtgewicht von 40 Tonnen.

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) hatte im Juni eine Petition mit 30'000 Unterschriften gegen die Zulassung von 60-Tönnern in der Schweiz übergeben. Der Bundesrat müsse sich dafür einsetzen, dass die 60-Tönner in der EU nicht eingeführt würden, forderte die Petition. Ansonsten käme die Schweiz unter Druck.

In mehreren europäischen Ländern wurden bereits von der EU-Norm abweichende Fahrzeuge entweder zugelassen oder zumindest versuchsweise eingesetzt. Es läuft dort eine intensive Diskussion über eine generelle Zulassung der "Gigaliner".

swissinfo.ch und Agenturen

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