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Kirche soll patriarchales Verhalten aufgeben

600 Frauen haben am Samstag (28.10.) an der 2. Schweizerischen Frauensynode in Biel über das Thema "Frau und Arbeit" diskutiert. Die Theologin Ina Praetorius und die Sozialarbeiterin Thérèse Sautebin wurden mit dem 5. Frauenpreis der Synode geehrt.

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2000 - 16:23 publiziert

Noch immer leisten Frauen zwei Drittel der Arbeitsstunden, verdienen jedoch nur einen Zehntel der Lohnsumme und besitzen weniger als einen Hundertstel des Vermögens, heisst es in einer Mitteilung der Frauensynode vom Sonntag (29.10.).

Mythen mitentscheidend

Grund für diesen Zustand seien nicht nur der fehlende Veränderungswille der
nach wie vor stark von Männern geprägten Politik und Wirtschaft, sondern auch die Mythen in den Köpfen von Frauen und Männern. Sie würden die Rollenwahrnehmung in Familie und Gesellschaft prägen.

Diese Mythen aufzeigen war das Thema verschiedener Referate. Die Thesen der Referentinnen wurden im zweiten Teil der Synode in Ateliers und Diskussionsforen diskutiert.

Mit patriarchalen Strukturen brechen

Die Frauen forderten die Kirchen dazu auf, aus ihrer biblischen Verantwortung heraus endlich konsequent mit patriarchalen Verhaltensweisen und Strukturen zu brechen.

Die St. Galler Theologin Ina Praetorius und die Bieler Erwachsenen-Bildnerin und Sozialarbeiterin Thérèse Sautebin wurden mit dem zum fünften Mal verliehenen Frauenpreis der Synode geehrt.

Praetorius habe sich mit ihren Analysen des Wirtschaftssystems aus feministischer Sicht verdient gemacht, Sautebin mit Publikationen über den Kompetenztransfer von unbezahlter zu bezahlter Arbeit.

swissinfo und Agenturen

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