Klimafolgen: Hilfswerke verlangen Gerechtigkeit

Der Klimawandel hat negative Folgen für die Nahrungsmittelversorgung in den Entwicklungsländern. 'Fastenopfer', 'Partner sein' und 'Brot für alle' lancieren deshalb eine Kampagne für mehr Gerechtigkeit.

Dieser Inhalt wurde am 23. Februar 2009 - 16:47 publiziert

"Weil das Recht auf Nahrung ein gutes Klima braucht", lautet das Motto der drei kirchlichen Hilfswerke. Sie zeigen auf, dass der Klimawandel nicht die gleichen Auswirkungen auf die reichen und die armen Menschen hat.

Fastenopfer-Stiftungsrätin und Nationalratspräsidentin Chiara Simoneschi stösst sich daran, dass die Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen hätten, am stärksten an dessen Folgen leiden müssten. Es sei ungerecht, dass eine in der Schweiz lebende Person acht Mal mehr CO2 ausstosse als ein Mensch in Afrika. Denn die Menschen im Süden hätten als erste die Auswirkungen zu tragen.

Nach Angaben der Hilfswerke leiden weltweit fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen und unregelmässige Niederschläge verursachen Ernteeinbussen und damit noch mehr Hunger. Allein in Afrika werde mit einem Rückgang der Ernten von etwa 10% gerechnet, sagte Simoneschi.

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