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Kofi Annan fordert mehr Engagement der Unternehmer

Annan mahnte die Unternehmer, dass mit den Chancen der Globalisierung auch Verpflichtungen verbunden seien.

(Keystone)

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat am Sonntag (28.01.) in Davos einen umfassenden Schuldenerlass für die ärmsten Länder gefordert. Weiter appellierte er für mehr Entwicklungshilfe sowie eine Öffnung der reichen Märkte für Produkte aus der Dritten Welt.

Vor mehreren hundert Unternehmern aus aller Welt sagte Annan: "Sie müssen auch die Verpflichtungen, nicht nur die Chancen der globalen Gesellschaft akzeptieren." Annan forderte die Unternehmen auf, vermehrt in den armen Ländern zu investieren.

Zu wenige Länder haben profitiert

Von der Globalisierung hätten bislang zu wenige Länder profitiert, sagte Annan. "Freunde, die einfache Wahrheit ist: Wenn wir nicht dafür sorgen, dass die Globalisierung allen etwas bringt, wird am Ende niemand profitieren".

Bis Ende nächsten Jahres sollen sich 1'000 grosse Unternehmen öffentlich verpflichten, bestimmte Grundprinzipien in den Bereichen Umwelt, Arbeitsstandards und Menschenrechte einzuhalten.

Den Anstoss dazu hatte Annan auf dem Weltwirtschaftsforum vor zwei Jahren gegeben. Unternehmer sollten nicht darauf warten, dass Regierungen Gesetze erlassen, sie sollten damit selbst "die soziale Infrastruktur der globalen Wirtschaft" schaffen.

Annan ernannte den ehemaligen Chef des Technologie-Konzerns ABB, Göran Lindahl, zum Sonderberater der Vereinten Nationen für den Dialog mit der Wirtschaft.

swissinfo und Agenturen

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