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Dierikon (awp) - Der Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax ist weiter auf Erholungskurs. Umsatz und Bestellungseingang legten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 deutlich zu. Die einzelnen Segmente entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Die umsatzstärkste Sparte Wire sowie die Sparte Medtech setzten die positive Entwicklung der ersten Jahreshälfte fort. Im Solargeschäft verzeichnete das Unternehmen einen operativen Verlust. Die Geschäftsleitung erwartet nun für das Gesamtjahr eine EBIT-Marge, welche über der im ersten Halbjahr publizierten Marge von 7,8% liegt.
Der Umsatz der Gruppe insgesamt kletterte um mehr als 60% auf "rund" 340 Mio CHF. Der Bestellungseingang stieg um 62% auf 357,0 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Mit den provisorischen Zahlen hat die Anbieterin von Kabelverarbeitungsmaschinen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 309 Mio CHF und derjenige für den Bestellungseingang bei 332 Mio CHF.
Das Segment Wire profitierte insbesondere vom Aufschwung der Automobilindustrie. In Asien wurden dabei die grössten Zuwächse verzeichnet. Auch das Zubehör-, Ersatzteil- und Servicegeschäft habe sich positiv entwickelt. Die daraus resultierenden Umsatzzunahme und die bereits im Jahr 2009 angepassten Kostenstrukturen führten im Vergleich zum Vorjahr zu einer "substantiell verbesserten" operativen Marge.
Das Segment Solar entwickelte sich in den Bereichen Kristallin und Dünnfilm unterschiedlich. Die Nachfrage im kristallinen Bereich zeigte ein erfreuliches Wachstum, im Dünnfilmgeschäft blieb sie hingegen schwach. Der Innerschweizer Maschinenbauers reagierte auf diese Entwicklung mit der Reduktion von Kapazitäten am Standort in Rotkreuz und der Verlagerung der Aktivitäten nach York in den USA, wo die Gruppe im Jahr 2009 ein neues Werk errichtet hat. Das kristalline Geschäft, die wesentliche Aktivität von Komax Solar, erwirtschaftete dagegen in 2010 ein klar positives Resultat.
Das operative Ergebnis im Bereich Solar blieb insgesamt negativ, belastet vom Dünnfilmgeschäft und den damit verbundenen Kosten für Restrukturierungsmassnahmen.
Im Segment Medtech führten im Wesentlichen Geschäfte mit Schlüsselkunden aus Asien zu einer positiven Umsatzentwicklung. Mehrkosten im Zusammenhang mit einzelnen Projekten, der vorläufig noch relativ geringe Anteil an Wiederholaufträgen und Reorganisationskosten belasteten hingegen das operative Ergebnis.
Aufgrund des hohen Auftragsbestands per Jahresende geht die Geschäftsleitung von einen guten Start in das neue Geschäftsjahr 2011 aus.
Die endgültigen Zahlen für 2010 werden am 22. März publiziert.
ps/rt

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