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SALZGITTER (awp international) - Im Konflikt um den Standort Salzgitter des Bahntechnik-Herstellers Alstom sieht die IG Metall nach einem Treffen mit der Konzernleitung einen ersten Fortschritt. Es sei zugesagt worden, dass es weiter Aufträge für das Werk geben soll, sagte Carsten Bremer von der IG Metall Salzgitter-Peine am Freitag. Eine Arbeitsgruppe im Aufsichtsrat solle Lösungsvorschläge für eine wettbewerbsfähige Zukunft des Standorts erarbeiten, Massenentlassungen seien vom Tisch. Dazu seien gemeisame Anstrengungen zur Verbesserung der Kostensituation geplant.
Die Arbeitgeberseite teilte lediglich mit, das deutsche Management von Alstom Transport und Vertreter der französischen Konzernzentrale hätten sich auf Einladung des Betriebsrats mit den Arbeitnehmervertretern des Werks Salzgitter getroffen. Die Parteien hätten ihre Ansichten zur Wettbewerbsfähigkeit des Werks und zu den Chancen am Markt ausgetauscht. Es seien aber keine konkreten Massnahmen diskutiert worden. Management und Betriebsrat hätten vereinbart, die Gespräche fortzusetzen.
IG Metall und Betriebsrat werfen der Konzernzentrale in Paris vor, das Werk in Salzgitter ausbluten zu lassen. Weil Aufträge fehlten, befürchtet die Arbeitnehmerschaft, dass rund die Hälfte der derzeit 2.800 Beschäftigten in Salzgitter ihren Job verlieren könnten. In den Konflikt hatte sich zuletzt auch Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) eingeschaltet. In der übernächsten Woche will Konzernchef Patrick Kron bei einer Sitzung des europäischen Betriebsrats die künftige Strategie vorstellen./emt/DP/edh

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