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Konjunkturschwächung trifft auch Industrie

Die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie spürt die sich abkühlende Konjunktur: Im dritten Quartel legten Umsatz und Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar zu, die Auftragseingänge gingen aber merklich zurück.

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2008 - 15:31 publiziert

Zwar habe sich der hohe Wachstumsrhythmus der Schweizer Industrie im dritten Quartal etwas abgeschwächt, sagte Peter Dietrich, Direktor des Branchenverbandes Swissmem. Zu beachten sei aber auch, dass 2007 ein Rekordjahr gewesen sei.

Die Stimmung habe sich in den letzten Wochen vor dem Hintergrund der Finanzkrise weiter verschlechtert. Nach der Textil- und grafischen Industrie, die bereits länger mit Einbussen kämpften, seien nun auch die Autozulieferer zunehmend betroffen. Sorge bereite der Branche vor allem das rekordhohe Tempo der Abkühlung.

Im dritten Quartal legten die Umsätze der MEM-Branche nochmals um 6,5% zu. Während sich die Exporte um 7,8% erhöhten, wuchs der Umsatz im Inland nur um 1,9%, wie aus der jüngsten Umfrage bei rund 290 Unternehmen in der Schweiz hervorgeht.

Die Unternehmen profitierten generell von den hohen Auftragspolstern aus der Vergangenheit, die sich in den kommenden Monaten jedoch allmählich verringern dürften.

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