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Konsum von harten Alkoholika nimmt zu

Die markante Steuersenkung für ausländische Spirituosen vom letzten Sommer hat kurzfristig zu einem deutlichen Mehrkonsum harter Alkoholika geführt. Der Konsum von Bier und Wein nahm dagegen leicht ab. Der Gesamtkonsum ging leicht zurück.

Dieser Inhalt wurde am 31. März 2000 - 11:14 publiziert

Alkoholkonsumentinnen und -konsumenten haben im Oktober 1999 gegenüber April gleichen Jahres rund zwei Prozent mehr Spirituosen dafür vier Prozent weniger Bier und Wein getrunken. Der Gesamtkonsum nahm um 1,94 Prozent ab.

Dies sind die Zwischenresultate einer Studie zum Alkoholkonsum seit dem 1. Juli 1999, die am Freitag (31.03.) von der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) und der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Bern vorgestellt wurde. Im letzten Sommer waren die Preise für ausländische Spirituosen teilweise drastisch gesunken, weil Sonderzölle abgeschafft worden waren.

Die Ergebnisse basieren auf zwei repräsentativen Befragungswellen vor und nach Einführung des neuen Steuersystems für Spirituosen. Über das mittel- und langfristige Konsumverhalten der Schweizer Bevölkerung sei damit noch nichts ausgesagt, heisst es in der Mitteilung. Eine dritte Welle ist im April 2000 vorgesehen.

swissinfo und Agenturen

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