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ECHING (awp international) - Der Minicomputer-Hersteller Kontron ist im zweiten Quartal wegen millionenschwerer Risikovorsorge tief in die roten Zahlen gerutscht. 34 Millionen Euro stellte Kontron vorsorglich für unbezahlte Arbeit in Malaysia zurück. Ohne diesen Effekt blieb der operative Gewinn konstant bei 8,0 Millionen Euro und erfüllte die Erwartungen am Markt. Wegen des Einbruchs werde Kontron für 2010 wahrscheinlich keine Dividende ausschütten, sagte der Chef des im TecDax notierten Unternehmens Ulrich Gehrmann. Bis 11.20 Uhr fiel die Aktie nach einem starken Handelsstart dank der besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen um 1,13 Prozent ins Minus auf 6,05 Euro.
Die Auftragslage verbessert sich für die Echinger. Der Ordereingang lag im zweiten Quartal bei 168,8 Millionen Euro. Der Auftragsbestand stieg seit dem Jahreswechsel von 305,9 auf 398,1 Millionen Euro. Doch habe Kontron im zweiten Quartal Bestellungen im Wert von mehr als zehn Millionen Euro wegen Engpässen bei Bauteilen nicht abwickeln können. Dieser Sachverhalt stelle auch das für 2012 ausgegebene Margen-Ziel auf EBIT-Basis von zwölf Prozent in Frage.
Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 111 auf 116,1 Millionen Euro. Vor allem in Europa machte sich der leichte Wirtschaftsaufschwung, insbesondere im Maschinenbau, bemerkbar. Für das zweite Halbjahr stellt Kontron eine stabile Geschäftsentwicklung in Aussicht. Bisher wurde noch ein deutlicher Aufschwung erwartet.
Die ausstehenden Forderungen in Malaysia sind laut Kontron kein Zufall. Nach ersten Ermittlungen geht das Unternehmen von Betrug seitens der Kunden und dem eigenen Management vor Ort aus. Kontron leite jetzt gegen die Schuldner und das örtliche Management zivil- und strafrechtliche Massnahmen ein./fn/stw/wiz

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