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(berichtigt: Zahlen zum Kundenverlust in Abschnitten 3 und 4)
Zürich (awp/sda) - Die Cablecom hat im vergangenen Jahr die Folgen ihres ramponierten Rufs und die Konkurrenz zu spüren bekommen. Der Umsatz legte kaum noch zu. Unter dem Strich gingen TV-Kunden verloren. Dank Effizienzsteigerungsmassnahmen hat die Kabelnetzbetreiberin immerhin mehr verdient.
Der Umsatz habe im vergangenen Jahr 1,105 Mrd CHF erreicht, teilte das zum amerikanischen Kabelnetzkonzern Liberty Global gehörende Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué mit. Dies ist ein Plus von 0,6%.
Das digitale Fernsehen, das im Vorjahr mit einem Kundenzuwachs um ein Drittel noch massiv für Schub gesorgt hatte, verlor deutlich an Schwung. 2009 konnte Cablecom per saldo lediglich 32'200 zusätzliche Kunden für das digitale TV begeistern, das Ende Dezember insgesamt 379'200 Kunden zählte.
Gleichzeitig verlor Cablecom aber 42'000 Kunden beim analogen Fernsehen. Damit nahm die Gesamtzahl der TV-Kunden um 9800 auf 1,546 Mio ab. Ein Teil dürfte zur Swisscom abgewandert sein. Der grösste Schweizer Telekomkonzern hatte bei seinem TV-Angebot die Zahl der Kunden im vergangenen Jahr beinahe auf 230'000 verdoppeln können.
Die ersten drei Quartale seien sehr anspruchsvoll gewesen, erklärte Cablecom-Chef Eric Tveter, der erst im Mai die Nachfolge von Rudolf Fischer an der Unternehmensspitze angetreten hatte. Gegen Jahresschluss sei es aber gelungen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
Dies sei vor allem den Kombi-Angeboten zu verdanken. Bis Mitte Februar 2010 habe Cablecom beim digitalen TV die Grenze von 400'000 Kunden durchbrochen. Spass macht den Leuten das hochaufgelöste Fernsehen (HDTV). Rund 80% der Neukunden beim Digital-TV würden sich inzwischen für ein Fernsehen in HD-Qualität entscheiden, hiess es.
Das Unternehmen habe 2009 die Trendumkehr geschafft, hiess es weiter. Der operative Cash-flow, den die Cablecom-Besitzerin Liberty Global als massgebliche Kennzahl für die operative Leistung ansieht, legte um 4,5% auf 564,4 Mio USD zu, wie der US-Mutterkonzern bekannt gab. In Franken gerechnet stieg der operative Cash-flow um 4,7%.
Cablecom hat im vergangen Jahr ihr Kabelnetz ausgebaut. In Zürich, Bern, Winterthur und St. Gallen bietet das Unternehmen Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde an. Damit hält Cablecom zusammen mit kleineren Anbietern den Spitzenplatz in der Schweiz. Um den schlechten Ruf loszuwerden, baut Cablecom auch den Kundendienst aus.
uh

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